Gute Vorsätze – und wie man sie wahr macht

Gute Vorsätze – und wie man sie wahr macht

Gute Vorsätze – und wie man sie wahr macht

TL;DR

  • Weder beim Abnehmen noch beim Erlangen von Reichtum sollte man auf Wunder hoffen.
  • Wenn man die Dinge nüchtern wie ein Ingenieur betrachtet, erkennt man die Ansatzpunkte und findet einen Weg, der in beiden Fällen zum Ziel führt.
  • Es gibt zwar keine Erfolgsgarantie, aber zumindest einen klaren Weg, schlanker und reicher zu werden.

Alle Jahre wieder will jeder ein besserer Mensch werden. Das ist toll. Denn nur wer besser werden will, kann es auch wirklich. Unser Job als Business-Berater ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Darum haben wir uns über gute Vorsätze Gedanken gemacht und darüber, wie man sie wahrmachen kann. Also: Wie kann man abnehmen und reich werden? Am besten so:

Wer rechnen kann, kann auch abnehmen.

Um dauerhaft abzunehmen, muss man den Tatsachen ins Auge sehen. Als „Business-Engineers“ liegt uns das. Fakt: Einfach „abschwitzen“ hilft genau bis zum nächsten Durst. Man muss schon ran an den Speck. Der Körper nutzt ihn (den Speck) übrigens, um Energie zu speichern. Ziemlich viel Energie. Je nachdem, auf welche Quelle man sich beruft, speichert so ein Kilo Speck 29.000.000 Joule. Genügend Energie, um eine Tafel Schokolade 29.000 km hochzuheben.

Speck

Speck. Ein Kilo davon hat ungefähr 7.000 Kalorien

Der Einfachheit und des guten Gewissens halber rechnet man in kJ – dann sind es „nur noch“ 29.000. Noch angenehmer erscheint die Zahl in die Einheit kcal (vulgo: Kalorien) umgerechnet: Übersichtliche 7.000 Kalorien stecken in jedem Kilo. Wer also 10 Kilo Speck loswerden will, muss und da führt kein Weg daran vorbei, es sei denn man geht zum Schönheitschirurgen, 70.000 Kalorien mehr verbrauchen als er oder sie zu sich nimmt.

Wie viele Kalorien man zu sich nimmt, verraten die vielen Kalorienrechner (hier oder hier zum Beispiel) Aber wie viele davon (von den Kalorien, nicht den Rechnern) verbraucht man? Hier helfen die vier Grundrechenarten. Zunächst einmal die Multiplikation. Grob gerechnet, verbrauchen Sie für Dinge wie Atmung, Verdauung, Herzschlag, Gehirntätigkeit usw. eine (1!) Kalorie pro kg Körpergewicht pro Stunde. Wenn Ihr Normalgewicht (können Sie hier herausfinden) z. B. 75 Kilo beträgt, so haben Sie einen Grundumsatz von 75 x 24 = 1.800 Kalorien am Tag.

Mehr Verbrauch geht (von Krankheiten, Schwangerschaften und Stillen einmal abgesehen) nur durch Aktivität. Wer hauptsächlich rumsitzt und Computermäuse bedient, verbraucht bei dieser „Aktivität“ 20% mehr als bei völliger Untätigkeit. Wer körperlich anstrengend arbeitet als Holzfäller zum Beispiel braucht das Doppelte an Energie und mehr. Nun sind die wenigsten unter uns Holzfäller. Also muss man davon ausgehen, dass für die meisten 75-Kilo-Beispiel-Personen 2.000 Kalorien vollauf genügen. Das reicht übrigens für ganz schön viel gutes Essen. Aber nicht zum Abnehmen.

Um weniger zu werden, müssen Sie Ihre Kalorienbilanz (Kalorienzufuhr minus Kalorienverbrauch) auf 70.000 in die Miesen bringen. Am radikalsten wären 35 Tage Nulldiät. Oder 35 Tage Holzfällen (aber ohne Holzfäller-Steaks). Beides fällt wahrscheinlich aus. Deshalb ein ganz pragmatischer Tipp von Supersieben: Ein ordentliche Latte Macchiato hat fast 200 Kalorien. Genau so wie 36 Gramm Schokolade. Oder 6-8 Butterkekse. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Jeder findet jeden Tag die Möglichkeit, 200 Kalorien weniger zu sich zu nehmen, ohne verhungern zu müssen. (Bzw. 200 Kalorien mehr zu verbrauchen, ohne gleich die Axt auszupacken) Ganz gut erklärt wird das ganze hier. Und jetzt zum letzten Mal rechnen: 200 Kalorien x 365 Tage sind 73.000 gesparte Kalorien. So verschwinden die 10 Kilo Speck im Laufe des nächsten Jahres.

Reich werden ist eine Frage der Geisteshaltung

Über 10.000 Vorschläge (danach hört Amazon zu zählen auf) ! So viele Bücher, Hörbücher usw. findet man auf amazon.de zum Thema „Reich werden“. Ohne alle oder, um ganz ehrlich zu sein auch nur eins davon gelesen zu haben: Der Einzige, der von diesen Tipps reich wird, ist der, der sie gibt – und natürlich Amazon. Wir finden mehr Ratschläge dieser Art sind nicht nötig, deshalb wenden wir uns ganz die Business-Beratung, die wir sind lieber den Grundsätzen des Problems zu.

Reichtum

Was meint eigentlich jemand, der zu Neujahr oder sonst einem Zeitpunkt den Vorsatz fasst, reich zu werden? Sprechen wir über 100 €, 100.000 € oder 100.000.000 €? Studien, die es zu dieser Frage gibt, haben gezeigt, dass Reichtum nicht absolut gemessen werden kann. Beim Streben nach Glück ist relativer Reichtum (im Vergleich zu Ihrem Umfeld bzw. im hypothetischen Vergleich Ihres zukünftigen Ichs mit Ihrem momentanen) hilfreicher als absoluter. Den Klassiker zu diesem Thema von Robert Easterlin finden Sie hier. Das ist nachvollziehbar. Wer schon mehrfacher Millionär ist, wird ein Plus von 100.000 €‚ nicht als übermäßig motivierendes Ziel empfinden. Eher als zu erledigende Pflichtübung. Der Normalverdiener, der sich sein zukünftiges Ich mit zusätzlichen 100.000 € auf dem Konto vorstellt, wird dieselbe Summe ganz anders bewerten.

Fazit: Reich werden heißt, einen signifikanten Wandel im finanziellen Status Quo bewirken. Wie signifikanter Wandel funktioniert, damit kennen wir uns wirklich aus. „Ein Ruck und kein Rückchen“ ist nicht umsonst der Anspruch, mit dem wir im Auftrag unserer Kunden zu Werke gehen.

Darum hier unser einziger Tipp zum Thema „Reich werden“: Wer einen Ruck will, sollte nicht darauf warten, dass dieser von alleine passiert. Den Ruck muss man wollen. Und die Konsequenzen aus diesem Wollen ziehen. Damit wird reich werden zu einer Frage der Geisteshaltung: Bin ich willens und in der Lage, den Status Quo in Frage zu stellen? Glaube ich daran, dass ich etwas ganz anders machen muss, um etwas ganz anderes (Reichtum) zu erreichen? Die wenigsten können das. Denn es ist leichter, weiter zu machen wie bisher und mit dem Ergebnis unzufrieden zu sein, als sich selbst in Frage zu stellen und zu sagen, „So kann’s nicht weitergehen“. Als leuchtendes Beispiel sei hier der in Armut lebende Uhrmacher Matthias Hohner genannt („… manchmal legte ich mich in den Schatten eines Baumes und weinte über mein Schicksal …“) Nachdem er aufgehört hatte zu weinen, schmiss er die Uhrmacherkarriere hin und begann Mundharmonikas zu bauen. 3 Jahre vor seinem Tod beschäftigte Hohner 1.000 Mitarbeiter und war die Nummer 1 im Markt. (Mehr dazu hier)

Alle (alle!) Erfolgsgeschichten haben diesen gemeinsamen Anfang: Ich muss den Status Quo ändern. Ich muss bereit sein, anderen Input zu akzeptieren, wenn ich anderen Output erwarte. Es gibt Millionen von Varianten (offensichtlich mindestens 10.000) wie diese Geschichten weitergehen können. Aber der Anfang ist gleich. Das gilt auch für Ihre Geschichte vom reich werden. Egal, ob das nun Ihren persönlichen Reichtum betrifft oder die signifikante Veränderung, die Sie für Ihre Marke und Ihr Business suchen.

10ct Investment ins Markenerlebnis

10ct Investment ins Markenerlebnis

10ct Investment

Business-Engineering heißt für uns: wir denken und arbeiten wie ein Ingenieur. Wir benutzen „High-End-Wissen“ quasi die Naturgesetze aus allen Bereichen der Wissenschaft: Psychologie, Wirtschaftsmathematik, Netzwerktheorie etc. Und genau wie der Ingenieur setzen wir die Theorie unter Berücksichtigung der realen Gegebenheiten um. Nur entstehen bei uns keine Brücken, sondern Vermarktungsstrategien, Positionierungsmodelle, Business-Konzepte. Oder ein besseres Markenerlebnis.

Wie man mit 10ct Investment mehr Markenerlebnis schaffen kann

2002 erhielt der Psychologe Daniel Kahneman den Wirtschaftsnobelpreis, weil er etwas zutiefst Einleuchtendes entdeckt und erklärt hatte: So etwas wie den rein rational handelnden Homo Oeconomicus gibt es nicht. Intuitives (also nicht unbedingt rationales) Denken bestimmt unser Handeln, selbst wenn wir das gar nicht bemerken. Das intuitive Denken bedient sich dazu gewisser Heuristiken und unterliegt dabei systematischen Verzerrungen. Unter anderem, wenn es um die Beurteilung von Sachverhalten und Entscheidungen geht. Mehr zu Kahnemans Nobelpreiswissen hier.

Erleben und erinnern

So zum Beispiel wohnen bei der Bewertung von Erlebnissen zwei Seelen in unserer Brust: Das erlebende Selbst und das erinnernde Selbst. Für Unternehmer unter Ihnen interessant: beide bewerten einen Sachverhalt nach völlig unterschiedlichen Maßstäben. Um vorzugreifen: Das erinnernde Selbst behält dabei das letzte Wort. Gut zu wissen. Denn damit kann man Geld verdienen. Oder zumindest viel davon sparen.

Das bessere Markenerlebnis

Betrachten wir uns zwei mögliche Erlebnisse. Es könnten Einkaufserlebnisse sein, das Anschauen eines Films oder das Benutzen einer elektrischen Zahnbürste. Um festzustellen, wie zufrieden die Testpersonen mit ihrem Markenerlebnis sind, stellen wir uns ein Hedonimeter vor: ein Gerät, das den Grad der Zufriedenheit misst und aufzeichnet. Das Ergebnis sind zwei unterschiedliche Zufriedenheitsverläufe:

10ct 1

Beide Testpersonen starten mit dem gleichen Grad an Zufriedenheit. Die orangefarbene Linie steigt sehr schnell an (Bei einem Einkauf könnte die Testperson vielleicht vom schönen Ambiente begeistert gewesen sein), dann gibt es diverse Hochs und Tiefs, aber alles auf einem sehr guten Niveau. Nur das Ende fällt ab. Vielleicht hat der Preis an der Kasse das Glück etwas getrübt. Der graue Einkäufer scheint mit dem Ambiente nicht so zufrieden zu sein, findet im Mittelteil wohl das Produkt, das er gesucht hat. Auch er hat einen Tiefpunkt an der Kasse, Aber danach geht es wieder bergauf. Warum? Darüber machen wir uns später Gedanken.

Spannend ist: Wer hat das bessere Erlebnis gehabt? Laut „Hedonimeter“ ganz klar der Orangefarbene. Sein erlebendes Selbst war länger und öfter im höheren Zufriedenheitsbereich. Die Fläche unter der orangefarbenen Kurve ist größer als die unter der grauen. Befragt man Menschen, wie sie das Erlebnis beurteilen, schaltet sich allerdings das eher intuitiv arbeitende, erinnernde Selbst ein. Und das versteht leider nichts von Integralen. Zu kompliziert. Aber es kann ganz gut Durchschnitte berechnen. Das geht auch einfacher. Die gestrichelten Linien zeigen, wie das erinnernde Selbst das Erlebnis sieht:

10ct 2

Es macht sich die Sache viel einfacher. Statt eines komplizierten Integrals berechnet es den Durchschnitt aus dem Höhepunkt des Erlebnisses und dem Schluss. Fertig. Das erinnernde Selbst der grauen Testperson macht das auch.

10ct 3

Was passiert wenn man die beiden Ergebnisse der erinnernden Selbsts vergleicht? Das Ergebnis ist verblüffend:

10ct 4

Grau gewinnt. Das erinnernde Selbst bewertet ein und den selben Sachverhalt anders das erlebende. Aber: wer von beiden bestimmt die Entscheidung? Auch das lässt sich feststellen.

Fragt man Teilnehmer derartiger Studien, welches Erlebnis sie lieber wiederholen möchten, entscheidet sich die überwältigende Mehrheit für das graue Erlebnis! Wenn es um die Bewertung geht, behält das erinnernde Selbst das letzte Wort. Obwohl es im Zweifelsfall die objektiv schlechtere Wahl trifft. Unlogisch, aber so ist es nun mal. Studien zeigen übrigens, dass Menschen mit dieser Peak-End-Methode nicht nur Einkaufserlebnisse, sondern auch Urlaube, Lebensglück, Schmerzerlebnisse, Filme, Meetings, Ehen, Krankheitsverläufe kurz: alles beurteilen.

Wer die Regeln kennt, kann sie für seine Zwecke nutzen

An dieser Stelle kommt Business Engineering ins Spiel. Wenn es darum geht Erlebnisse jeder Art zu verbessern, können wir helfen, die Theorie an Ihre betriebliche Praxis anzupassen. Zum Beispiel in dem wir uns folgende Fragen stellen (und auch beantworten):

  • Wie genau erleben Ihre Kunden die jeweilige Marke?
  • Was sind die Höhepunkte?
  • Wie sieht der Schluss aus?
  • Wie viel Investment ist nötig, um eins von beiden zu verändern?

Hier kommen die 10 ct ins Spiel, mit denen wir Sie in diesen Gedanken gelockt haben:

Mehr Erlebnisse für das erinnernde Selbst

Nehmen wir ein fiktives Einkaufserlebnis sagen wir bei einem gehobenen Schuhgeschäft. Was mag den Höhepunkt darstellen? Das atemberaubende Sortiment? Der hervorragende Service? Das edle Ambiente? Das Finden der ultimativen High-Heels? Und vor allem: Wieviel muss man investieren, um diesen Höhepunkt noch zu toppen?! Anderseits stellt das Ende an der Kasse oberer dreistelliger Bereich für ein paar Schuhe einen ziemlichen Tiefpunkt dar, der aber leicht wieder aufgefangen werden kann: Die Investition von einigen Cent in eine rote Rose für jede Kundin ist – im Licht Kahnemanscher Erkenntnisse betrachtet – mehr als nur als eine Freundlichkeit. Wohl eher ein intelligenter Schachzug, um das erinnernde Selbst der Kundin zu überlisten. 10 ct für ein besseres Markenerlebnis. Das lohnt sich.

Spätestens jetzt sollten Sie sich zwei Dinge fragen:

  1. Ist es wirklich eine sinnvolle Ersparnis, ein belegtes Brötchen zu sparen und damit den meist unterschiedslosen Business-Flügen den einzigen Höhepunkt zu nehmen. Oder spart man so 50 ct und senkt den gefühlten Wert des Flugs um 150 Euro? Dann wären es die teuersten Brötchen der Welt!
  2. Wie wird Ihre Marke erlebt? Sollte man am Peak arbeiten oder am Schluss? Und wie sollte man das tun?

Kleine Zielgruppe? Große Chance!

Kleine Zielgruppe? Große Chance!

Kleine Zielgruppe?
Große Chance!

  • Wie man als regionales Unternehmen die digitalen Vorteile voll ausnutzt.

Mittelständische Unternehmen mit einer kleineren, oftmals klar umgrenzten Zielgruppe – sei sie nun regional eingegrenzt oder durch ein spezielles Userprofil definiert – haben es oft schwer: Ihre Wettbewerber sind immer öfter international aufgestellte Konzerne mit großen Budgets, die es sich leisten können, „ungenauer“ zu arbeiten. Die Großen profitieren oft von Spill-over-Effekten. Kleinere Unternehmen können nicht mit solchen „Streugewinnen“ rechnen. Ganz im Gegenteil. Sie müssen Ihre Zielgruppe inhaltlich und medial exakt treffen.

Ein typischer Fall von David gegen Goliath. Allerdings weiß man auch, wie dieser Kampf ausgegangen ist.

Zielgruppe Fische

In unserem Case, am Beispiel des Telekommunikationsunternehmens NetAachen, zeigen wir Ihnen, wie man das eingeschränkte – in diesem Fall regionale – Agieren in eine Stärke verwandeln kann. Mit einer intelligenten, inhaltlichen Strategie und digitalen Tools konnten wir dem mittelständischen Unternehmen, NetAachen auf dem Weg zum regionalen Champion helfen.

NetAachen – Die Situation

NetAachen versorgt die Menschen in der Region Aachen-Düren-Heinsberg mit Internet und Telefonie auf der Basis des eigenen Glasfasernetzes. Damit konkurriert NetAachen direkt mit Marktriesen wie Telekom oder Vodafone. Weder ein Preiskampf noch eine auf Produktfeatures basierende Kommunikation sind wirklich vielversprechend.

Unser Ansatz: aus der regionalen Verankerung eine echte Stärke machen.

Die Zielgruppe ist die Stärke

Wir verwandeln die vermeintlichen Nachteile von Mittelständigkeit und Regionalität in einen Vorteil, indem wir unsere Zielgruppe zu den Helden der Region machen.

Die Leitungen von NetAachen ermöglichen es den Aachenern, ihre Wünsche und Träume zu erfüllen. Folgerichtig „verbrüdern“ wir uns in unserer Kampagne mit den Aachener Bürgern und machen aus den Alltagshelden unsere Protagonisten, die zeigen, wie sie es mit der Hilfe des Internets – natürlich von NetAachen – geschafft haben. Diese Nähe zum Aachener Leben kann nur NetAachen. Mit der Content-Strategie „Mit NetAachen verwirklichst auch Du Deinen Traum, so wie Deine Aachener Nachbarn.“ ist die zielgenaue Thematik gefunden – die Schwäche ist zur Stärke geworden.

NetAachen Roadsign

Der zweite Schritt: Regional gezielte Kommunikation.

Eine große Herausforderung aller Kunden mit einer eingeschränkten Zielgruppe ist die effiziente Medienauswahl.  Die Nutzung klassischer Medien führt oft zu immensen Streuverlusten. Diese kann man sich mit einem begrenzten Budget meist gar nicht leisten. Gleichzeitig gibt es keine Streugewinne aus Spill-over-Effekten. Ein Mönchengladbacher kann mit der NetAachen-Werbung (und den Angeboten) gar nichts anfangen. Also soll er sie gar nicht erst sehen.

Eine intelligente, effektive Lösung muss her, die unsere Zielgruppe ausfindig macht und sie sicher und schnell erreicht. Diese Lösung liegt direkt vor unseren Augen – buchstäblich: auf dem Desktop und vor allem dem Handydisplay.

Facebook Anzeigen NetAachen

Den digitalen Riesen nutzen

Erfahrungsgemäß haben viele mittelständische Unternehmen eine gewisse Berührungsangst vor digitalen Medien. Man sieht sich nicht als „cooles Internetunternehmen“ und versteht deshalb digitale Medien als vielleicht angesagten, aber nicht wirklich adäquaten Kommunikationskanal.

In Wirklichkeit verleihen die digitalen Riesen wie Facebook gerade mittelständischen Unternehmen mit eingeschränkten Zielgruppen nahezu unglaubliche Superkräfte.

Eine 50- bis 60-fach höhere Effizienz im Vergleich zum Regionalmedium No.1, den Tageszeitungen, ist eher die Regel als die Ausnahme.

Bei NetAachen waren deshalb gezielte Anzeigenschaltung via Facebook und Instagram das Mittel der Wahl, um die Zielgruppe punktgenau zu treffen.

NetAachen Reichweite/Kosten

Der digitale Postwurf.
Direkt aufs Display.

Von den 1.060.000 Bürgern der Region sind 370.000 über die unterschiedlichen Plattformen zu erreichen. Schon im Pilotversuch konnte ein mit herkömmlichen Mitteln kaum zu finanzierender Mediadruck erzielt werden:

45 % der NetAachen-Zielgruppe wurden in vier Wochen 4-5 mal erreicht.

In Kombination mit dem klassischen OoH-Medium Großfläche ergibt sich so ein medialer Druck, der dem großer nationaler Kampagnen entspricht.

Interessant ist aber der Zugewinn. Allein die Facebook-Kampagne generierte tausende Klicks auf die entsprechende Interview-Seite und die darin erwähnten Produkte.

Man muss nicht groß sein, um groß rauszukommen

Unser Learning – und Ihr Vorteil: Mit einer intelligenten Verbindung aus gezieltem, Mehrwert schaffenden Inhalt und den „Superkräften“ digitalisierter Kommunikation können auch und gerade kleine und mittlere Unternehmen mit klar definierten Spezialzielgruppen gegen große Player bestehen. Eigentlich kann das jeder. Erfolg ist heute nicht unbedingt eine Folge von Größe, sondern von Intelligenz.

Mit einem schönen Gruß von David.

Bierwerbung schafft keinen Mehrwert

Bierwerbung schafft keinen Mehrwert

Bierwerbung schafft keinen Mehrwert

  • Marketing und Kommunikation müssen Werte und Emotionen transportieren, um Marken-Mehrwert zu schaffen.
  • 7 von 10 getesteten Bierkampagnen vermitteln irrelevante oder gar keine Werte und Emotionen.
  • Mit Emotional Territories lassen sich die richtigen Werte und Emotionen ermitteln.

Erinnern Sie sich an die Bierwerbung “… die so schön hat geprickelt in meine Bauchnabel?” (Zur Erinnerung: hier) Seither ist viel Zeit gegangen. 2017 sah die Werbung für die gleiche Marke so aus:

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum diese (und viele andere Spots) Sie gefühlsmäßig überhaupt nicht berühren? Wir schon. Uns liegt dabei nicht der Unterhaltungswert von Werbung am Herzen, sondern ihr wirtschaftlicher Sinn und Zweck. Gerade in einem wettbewerbsintensiven Markt wie dem Biermarkt (aber auch bei praktisch allen anderen Branchen) sollte Werbung das aufbauen, was man zu Recht “Markenwerte” nennt: nichtrationale Inhalte – Werte und Emotionen – die den Mehrwert der Marke ausmachen. Und damit ihren Mehrpreis rechtfertigen.

Welche Werte und Emotionen sind die richtigen? Schaffen es die Bierkampagnen, die relevanten Emotionen abzurufen? Diese Fragen sind wichtig genug, um sie mit wissenschaftlichen Mitteln anzugehen. Also haben wir die relevanten Werte und Emotionen für Bier ermittelt und 10 Kampagnen aus 2017 getestet.

Spoileralarm: Bierwerbung schafft ihre Aufgabe leider nicht (mehr)

Die meisten Kampagnen bedienen die falschen oder in viele Fällen sogar gar keine relevanten Werte und Emotionen.

Hintergrund: Schrumpfender Markt, verfallende Werbewirkung

Beginnen wir mit dem Gesamtbild: In den letzten 10 Jahren ist der Bierabsatz in Deutschland von 88,503 Mio. hl auf 77,210 Mio. hl (-12,8%) gesunken. Der Umsatz ist nicht ganz so stark zurückgegangen. Aus 8,19 Milliarden wurden 7,843 Milliarden € (-4,2%). Um die Verluste auszugleichen, haben die Brauer hauptsächlich zwei Maßnahmen ergriffen: mehr Sonderangebote und mehr Werbung. So liegt laut BV GFGH der Promotionsanteil bei den nationalen Biermarken bei mehr als 2/3. 2015 waren es sogar 76,3%. Die Werbeausgaben der Branche betrugen 2017 416 Millionen Euro (+4,3% im Vergleich zu 2010). Der Anstieg erscheint moderat. Doch betrachtet man die Zahlen genauer, offenbart sich etwas Erschreckendes:

Der Werbe-Euro hat massiv an Kaufkraft verloren

„Verkaufte“ ein Werbe-Euro vor 10 Jahren noch über 22 Liter Bier, so waren es 2017 nur noch 18,6 Liter. Das sind satte 16% weniger. Warum ist das so? Warum gelingt es der kumulierten Kraft von über vier Milliarden Euro nicht, den Menschen mehr Bier zu verkaufen. Es ist sogar eher umgekehrt: Je mehr geworben wird, desto weniger Bier wird verkauft.

2007: 88,5 Mio. hl
2017: 77,2 Mio. hl
Weniger Absatz
2007: 389,7 Mio. €
2017: 416,0 Mio. €
Mehr Werbung
2007: 8,19 Mrd. €
2017: 7,8 Mrd. €
Weniger Umsatz
2007: 22,2l Bier / €
2017: 18,6l Bier / €
Deutlich weniger Wirkung

Mehr Werbung als Hopfen und Malz

Fun Fact am Rande: Der Anteil der Werbekosten ist immens. In Bier steckt mehr Werbung als Hopfen und Malz. Eine so wichtige Zutat sollte mindestens eben so viel Charakter geben wie die eigentlichen Ingredentien.

Marken mit Emotionen wieder wertvoll machen

Die richtigen Werte und Emotionen können Mehrwert aufbauen, der über den Materialwert hinaus geht. Deshalb ist es prinzipiell auch richtig, so viel Werbegeld in jede Flasche Bier zu stecken. Aber nur dann, wenn die Werbung die relevanten Werte und Emotionen adressiert. Im Fall von Bier tut sie das nicht. Und das lässt sich beweisen.

Die richtigen Werte und Emotionen – so fühlt sich Biertrinken an

Wir haben mit unserem Tool „Emotional Territories“ ermittelt, welche Werte und Emotionen Menschen mit Bier verbinden. Dazu wurden repräsentativ über 1.000 Personen mit 52 Werten und Emotionen konfrontiert. Der Algorithmus hat die Antworten auf Muster untersucht und 5 Wertefelder ermittelt sowie deren Struktur ermittelt. So entstand eine sogenannte “Emotionale Landkarte”, die genau zeigt, welche Werte und Emotionenfür wie viele Menschenrelevant sind. Mehr zur Methode, und warum sie mit 52 Werten und Emotionen fast unendlich viele Gefühle unterscheiden kann, finden Sie hier.

Das Ergebnis der Studie zeigt: Bier besetzt insgesamt 5 Wertefelder mit teilweise komplexen Sub-Strukturen.

Die 5 Wertefelder sind (nach abnehmender Zustimmung):

  1. Heimat (grün)
  2. Geselligkeit (orange)
  3. Verwöhnen (rot)
  4. Belohnen (blau)
  5. Individualismus (braun)

Die Top-Ten Marken im Test

Im Anschluss haben wir die Kampagnen der Top-Ten-Biermarken überprüft: Den Testpersonen wurden die wichtigsten Werbemittel (meist TV-Spots) des Jahres 2017 gezeigt und sie wurden gebeten, diese Kampagnen auf der Emotionalen Landkarte zu verorten. Dazu konnten sie jede einzelne Kampagne entweder einzelnen Werten und Emotionenoder – falls möglich – den komplexeren aber aussagekräftigeren Wertekombinationenzuordnen. Zusätzlich hatten sie noch die Möglichkeit, die Kampagne außerhalb der Landkarte einzuordnen. Untersucht wurden die Kampagnen von Beck’s, Bitburger, Holsten, Jever, König Pilsener, Krombacher, Radeberger, Schöfferhofer, Veltins, Warsteiner.

Die Ergebnisse wurden in Heatmaps visualisiert. Rote Bereiche zeigen, wo die meisten (relative oder absolute Mehrheit) der Nennungen liegen. Gelbe Bereiche sind Werte und Emotionen mit mittlerer Ausprägung für die jeweilige Marke. Die blauen Bereiche wurden nur sporadisch mit der getesteten Marke in Zusammenhang gebracht.

Kampagnen, die aus nichts bestehen

Bei drei der getesteten Kampagnen (Warsteiner, Schöfferhofer, König Pilsener) lagen über 50% aller Nennungen der Testpersonen außerhalb der Emotionalen Landkarte! Außerhalb der Landkarte bedeutet: Die Kampagnen lösen entweder gar keine Emotionen aus oder sie sprechen Werte und Emotionen an, die für Bier nicht relevant sind (und deshalb nicht auf der Karte vorkommen). In Bezug auf Werte und Emotionen gesehen, bestehen diese Kampagnen hauptsächlich aus – nichts!
Sie machen keine relevante Aussage in Richtung Werte oder Emotionen.

Warsteiner

Die Kampagne: Gruppenselfie mit Bierflaschen. Jetzt ansehen 

Beispielbild s7
Die Heatmap: Hauptsächlich nichts mit sporadischen Nennungen im Umfeld von Freundschaft

Schöfferhofer

Die Kampagne: Dachgartenparty mit Meerjungfrau. Jetzt ansehen

Beispielbild s7
Die Heatmap: Hauptsächlich nichts mit sporadischer Ausgelassenheit, Lust und Selbstbewusstsein. Plus ein kleines bisschen Hoffnung.

König Pilsener

Der Spot: Ab auf die Couch! Jetzt ansehen

Beispielbild s7

Viel nichts – und viel allgemeines

Bei zwei weiteren Kampagnen – denen von Radeberger und Jever – hat “Nichts” zwar nicht absolute Mehrheit der Nennungen, ist aber nach wie vor die hauptsächliche Zutat der Kampagne. Sowohl Radeberger als auch Jever gelingt es immerhin, einen emotionalen Schwerpunkt zu setzen. Allerdings handelt es sich dabei um sehr allgemeine Werte und Emotionen. Radeberger vermittelt das Gefühl von “Tradition”, während Jever seinen Schwerpunkt bei dem Wert “Natürlichkeit” setzt.

Dass es sich bei diesen Werten um sehr allgemeine und unspezifische Werte handelt, lässt sich daran erkennen, dass sich die Nennungen der Testpersonen hauptsächlich auf die Basis-Items beziehen und nicht auf die spezifischeren Werte-Kombinationen innerhalb der einzelnen Wertefelder.

Radeberger

Die Kampagne: Wir beschreiben das Bier, indem wir den Kunden beschreiben. Jetzt ansehen

Heatmap Radeberger
Die Heatmap: Die meisten Nennungen außerhalb der Karte, aber ein deutlicher Schwerpunkt bei Tradition und ein Aufflackern, wenn es um Leistung und Herausforderung geht.

Jever

Die Kampagne: Gemeinsames Biertrinken am Nordseestrand. Jetzt ansehen

Heatmap Jever

Der Versuch, Kategoriewerte zu besitzen

Ähnlich, wenn auch viel deutlicher ausgeprägt, ist das bei den Marken Krombacher und Bitburger: Beide Marken besetzen ein Basisgefühl – Natürlichkeit. Krombacher gelingt das sogar besonders gut. Das Item „Natürlichkeit“ hat in der “Emotional Territories”-Analyse eine Zustimmung von 81,0% erfahren und gehört damit zu den Biergefühlen mit der höchsten Akzeptanz. Das klingt wie eine gute Nachricht, macht die Kampagnen aber nicht zum Selbstläufer. Denn Werte wie “Natürlichkeit” (aber auch “Tradition” und “Freundschaft”) sind gerade wegen ihrer weiten Verbreitung eher als Hygienefaktor zu verstehen. Es dürfte schwierig sein, sich mit solchen Werten zu differenzieren. Und noch schwieriger, mit ihnen echten Mehrwert aufzubauen. Für diese These spricht, das beide Marken ihren Erfolg mit sehr aggressiven Preis-Promotions und/oder Gewinnspiel- und Sponsoring-Aktivitäten unterstützen bzw. unterstützen müssen.

Krombacher

Die Kampagne: Der Klassiker – Insel, Wald plus drei Biertrinker. Jetzt ansehen

Heatmap Krombacher
Die Heatmap: Fast nur Natürlichkeit. Mit ein sporadischen Nennungen im Wertefeld “Geselligkeit”. Und endlich ist das Nichts praktisch verschwunden.

Bitburger

Die Kampagne: Hopfenfelder und Biertrinken. Jetzt ansehen

Heatmap Bitburger
Die Heatmap: Ein Schwerpunkt auf der Natürlichkeit. Ansonsten viel nichts und sporadisch aus fast jedem Wertefeld ein bisschen etwas.

Zwischenfazit: Wert-leer statt wert-voll

Wenn eine Kampagne es nicht schafft, Werte für die Marke aufzubauen und zu besetzen, oder lediglich Hygiene-Faktoren – also Selbstverständlichkeiten – kommuniziert, ist es nicht verwunderlich, dass die Marke in den Augen der Konsumenten nicht wertvoll erscheint. Die Folge: sinkende Preisbereitschaft auf der einen Seite und die Flucht ins Sonderangebot auf der anderen. So führt Wertearmut zum Wertverfall einer Marke. Und so erklärt sich auch der hohe Promotion-Anteil.

Es geht auch anders – spezifische Werte und Emotionen als Grundlage der Positionierung

Drei Marken – Veltins, Holsten und Beck’s – gehen offensichtlich einen anderen Weg. Sie besetzen in den Augen (oder den Herzen) der Konsumenten eine andere Art von Werte und Emotionen – und zwar komplexere, spezifischere, die auch ein höheres Differenzierungs- und Wertschöpfungspotenzial haben.

Die Veltins-Kampagne thematisiert Gefühle, die vor nicht allzu langer Zeit der Marke König Pilsener zugeordnet werden konnten: Leistung, Ehrgeiz und darüber hinaus die Freude am Gewinnen bzw. Achievement im Allgemeinen. Dazu passt der Claim „Pure Leidenschaft. Frisches Veltins.“ nicht unbedingt. Dies legt den Schluss nahe, dass Veltins sich eher zufällig als Gewinner positioniert hat. Die 2018er Kampagne bestätigt diese Annahme, da sie den vielversprechenden Ansatz komplett aufgibt und in eine ganz andere Richtung geht. Sie lässt sich wohl am besten durch die Handbewegung der Dame in der letzten Szene zusammenfassen. Schade eigentlich.

Holsten geht einen anderen Weg. Dort hat man sich zwar ebenfalls für das Wertefeld „Belohnen“ entschieden und besetzt dort Werte wie Leistung, Fleiß und Ehrgeiz aber auch „höhere“ Wertekombinationen wie „Sich etwas erarbeiten“ bzw. „Richtig gute Arbeit.“

Dies kann eine gute Basis sein, um eine Nische – die Akzeptanz dieser Werte liegt im Durchschnitt bei 34%, die der Kombination ist logischerweise mit 17,6% bzw. 10,6% noch geringer – glaubwürdig zu bedienen. Mit ihrer Marke „Astra“, die die Nische des „Outlaws“ (17,0%) besetzt, ist der Holstenbrauerei ja bereits etwas Ähnliches gelungen.

Breiter positioniert ist die Marke Beck’s. Sie konzentriert sich auf das Wertefeld „Geselligkeit“ (durchschnittliche Akzeptanz der Werte: 76,5%), ohne sich in dessen Allgemeingültigkeit zu verlieren. Das ist übrigens Warsteiner passiert. Dort wurde die ohnehin schon sehr deutungsoffene Emotion „Freundschaft“ zu einem noch konturloseren Bekanntschaftsgefühl banalisiert.

Wie macht Beck’s das? Es fällt auf, das die Mehrzahl der Nennungen für Beck’s nicht auf den Einzel-Items liegt. Die sind zwar allesamt relevant, gehören aber eher zu den Hygienefaktoren. Beck’s schafft es, hauptsächlich die komplexeren Gefühle abzurufen, die das Wertefeld „Geselligkeit“ ausmachen: Werte und Emotionen, die aus bis zu 10 Einzel-Items bestehen, also sehr spezifisch sind.

Veltins

Die Kampagne: Vignetten aus Sport, Kultur und Privatleben. Jetzt ansehen

Heatmap Veltins
Die Heatmap: Ziemlich konsistenter Schwerpunkt auf den (Nischen-) Werten Leistung, Stolz und Gewinner. Ergänzt durch Spaß und Ausgelassenheit und anderen sporadischen Nennungen.

Holsten

Die Kampagne: Harte Männer, harte Arbeit, gutes Bier. Jetzt ansehen

Heatmap Holsten
Die Heatmap: Sehr konsistent unterwegs im Wertefeld “Belohnung” – man besetzt Werte wie “Richtig gute Arbeit” oder “Etwas erarbeiten”. Sowohl in der Kombination als auch bei den zugrunde liegenden Items. Die relativ vielen Nennungen bei “Nichts” lassen sich vielleicht durch den Nischencharakter des Wertefelds “Belohnung” erklären.

Beck’s

Die Kampagne: Unterwegs ins Ich – (fast) ohne Segelschiff. Jetzt ansehen

Heatmap Holsten
Die Heatmap: Erfolgreich ein großes Wertefeld besetzt. Und zwar nicht nur die allgemeinsten Werte, sondern vor allem auch die “höheren Kombinationen”.

Fazit: Werte schaffen Wert

Es ist die Aufgabe von Marketing und Kommunikation eine Marke mit Werten und Emotionen aufzuladen, um sie wertvoll zu machen. Dies kann nicht gelingen, wenn entweder keine oder nicht relevante Werte und Emotionen angesprochen werden.

Es ist auch nur wenig sinnvoll, unspezifische Basisemotionen zu adressieren. Natürlich steht Bier für Natürlichkeit und Geselligkeit. Dies sind Basisfaktoren, deren Erfüllung keinen Mehrwert produziert. Sie können aber – wenn sie spezifiziert bzw. ergänzt werden – die Basis für eine eigenständige, Mehrwert produzierende Positionierung sein.

Was tun? (Gilt nicht nur für Brauereien)

Marketing und  Kommunikation sollen Werte und Emotionen für die Marke schaffen. Der Mehrwert rechtfertigt den Mehrpreis. Diese Logik gilt nicht nur für die Bierbranche.

Jeder, der für seine Marke Mehrwert durch Werte und Emotionen schaffen will, sollte sich ganz sicher sein, die relevanten Wertefelder für seine Marke oder Branche zu kennen. Intuition und Bauchgefühl sind dabei fehl am Platz. Werte und Emotionen sollte man nüchtern betrachten und mit wissenschaftlich basierten Tools wie  Emotional Territories exakt messen und beschreiben. Aus diesem Wissen kann dann Kommunikation entstehen, die Ihre Marke wertvoller macht.

Glückliche Kunden

Glückliche Kunden

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7 Principles

Supersieben forschte für den Anbieter von Mobile-Device-Management nach Insights, entwickelte die Positionierung erstellte die dazugehörige Website

???

Cool – aber (noch) geheim: Ein englischer Fashion-Designer nutzt die Ergebnisse von Emotional Territories um datenbasiert eine Luxury-Fashion-Linie zu entwerfen.

A1 digital

Für den Einstieg des österreichischen Telekommunikationskonzern in den deutschen IT-Markt führten wir ein Strategieprojekt durch: Wie muss man mittelständische Unternehmen ansprechen, um sie für die Digitalisierung zu begeistern.

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Supersieben begleitete die Markteinführung von mehreren Consumerprojekten. Dabei wurden nicht nur die Positionierung erstellt, sondern auch die dazu benötigten Werbemittel entwickelt

Arquis Rechtsanwälte

Für die international agierende Wirtschaftskanzlei entwickelten wir in mehreren Workshops eine einzigartige Positionierung und leiteten daraus die bis heute gültige Bildwelt und Gestaltung ab.

AWISTA

AWISTA ist für die Stadtreinigung in Düsseldorf verantwortlich und muss sich auf einen liberalisierten Markt vorbereiten. Supersieben entwickelte die strategische Grundlage für die Neuausrichtung der Marke.

Bankhaus Jungholz

Eine Bank in den Bergen – mit allerhöchsten Ansprüchen. Auch ans Online-Marketing und viele andere Vermarktungsaktionen.

Base

Supersieben entwickelte Namen und Positionierung für verschiedene Tarifangebote.

Burger King

Supersieben stellte für die Fastfoodkette ein eigenes Agenturteam zusammen, das seit Gründung 2010 Burger King national und international mit digitaler Kommunikation und Instore-Werbung versorgt.

Cortal Consors

Supersieben übernahm die Kommunikation der neuen Online-Anlagebank nach dem Merger der Consors Bank mit der französischen Cortal-Gruppe. Die Arbeit umfasste die klassische Kampagnenentwicklung und Input für die Produktentwicklung.

Daparto

Daparto (und die Partnerfirma Autoteile Teufel) sind Portale auf denen Autoersatzteile an Profis und Hobbybastler verkauft werden. Wir fanden heraus, was in diesem Markt außer Preis und Auswahl noch zählt.

deinSchrank.de

Für Deutschlands führenden Online-Shop für maßgeschneiderte Möbel ermittelten wir die maßgeblichen Consumer-Insights und leiteten daraus die Positionierung ab.

Dell

Für Dell konnten wir mit Emotional Territories herausfinden, wie IT-Entscheider am liebsten angesprochen werden.

DEW21

Ein liberalisierter Markt mit hunderten Wettbewerbern erfordert einen konsequent am Kunden ausgerichtete Positionierung. Mit Emotional Territories konnten wir sie erarbeiten.

Du bist kostbar

„Du bist kostbar“ ist eine Aktion zur Krebsprävention der Deutschen Krebsgesellschaft. Betroffene berichten darüber, wie sie – trotz Krebs – ein wertvolles Leben führen.
Wir entwickelten das Konzept, führten die Interviews und bauten die Website.

E-Plus

Für E-Plus entwickelten wir Produktkonzepte und Kommunikationsstrategien, auf deren Basis bestehende Agenturpartner gebrieft wurden.

E-Plus

For E-Plus we developed product concepts and communication strategies on which existing agency partners were briefed.

Elmex Gelée

Einmal in der Woche wäre es für die meisten Menschen eine gute Idee, Elmex Gelée zu verwenden. Wir entwickelten Zielgruppenstrategien und einen Weg, den Sonntag zum Elmex-Gelée-Tag zu machen.

Eurowings

Dass ein Economy-Airline für günstige Preise stehen muss, ist keine Überraschung. Aber welche Werte muss man zusätzlich adressieren, wenn es mehr als nur einen Anbieter im Markt gibt. Wir haben es ermittelt.

Fashionette

Fashionette ist Europas führender Online-Anbieter für Designer-Handtaschen. Die Kombination unserer Tools Emotional Territories und Consumer Connections halfen bei der exakten emotionalen Ansprache – und dem Unternehmenswachstum.

Froodies

Froodies war ein Pionier im Online Lebensmittelhandel in Deutschland. Wir unterstützten die Einführung in mehreren deutschen Städten mit einem Rundum-Paket von Strategie bis Promotion.

Genotropin

Genotropin ist ein Wachstumshormonpräparat für Kinder und Erwachsene mit Wachstumsstörungen. Für diese diffizile Aufgabe entwickelten wir Positionierungsstrategien und die daraus abgeleitete Kommunikation mit Ärzten und Patienten.

Gesamtschule Rhede

Eines der Highlights: Markenarbeit für eine Schule, um besser im Wettbewerb zu bestehen. Wir ermittelten, wofür die ideale weiterführende Schule stehen muss.

Gonis

Gonis macht die Welt bunter – mit Bastel- und Dekoprodukten im Direktvertrieb.
Wir entwickelten die Positionierung.

Granulox

Granulox stellt einen Durchbruch in der Behandlung chronischer Wunden dar. Supersieben entwickelte den kompletten Marktauftritt.

HSM

Für das Hessische Sozialministerium konzipierten und organisierten wir Maßnahmen zur Krebsprävention.

Iglo

1.000 Tonnen zusätzlicher Abverkauf von Rahmspinat innerhalb von drei Monaten. Wir entwickelten mit Hilfe unseres Tools „Supercharged“ zielgenaue Vkf-Aktionen.

Innovation Alliance

Cisco und 11 Partnerunternehmen bilden die Innovation Alliance mit dem Ziel, dem deutschen Mittelstand bei der Digitalisierung zu helfen. Wir ermittelten die Insight, gestalteten den dazugehörigen Auftritt und organisierten die wohl ungewöhnlichsten IT-Events.

Internationales Bankhaus Bodensee

Unsere Erfahrung für Finanzdienstleistungen kombiniert mit fundierter Strategiearbeit sorgt für einen neuen Auftritt der Bank aus dem Würth-Konzern

Janssen Cilag

Janssen Cilag initiierte die Aktion „Meine Manndeckung“ zur Prostata-Prophylaxe. Wir entwickelten den Vermarktungsmechanismus und konnten illustre Partner gewinnen.

Kabel Deutschland

Wie kann man den Door-to-door-Vertrieb verbessern? Indem man weiß, was den Kunden antreibt und die Verkaufsargumentation von diesen Insights ableitet.

Krebsgesellschaft NRW

Für die Krebsgesellschaft NRW konzipierten wir mehrere Aktionen zur Krebsprävention. Darunter die preisgekrönte Grassroot-Bewegung „1.000 mutige Männer“.

Lexmark

Schon der erste Einsatz unseres Tools „Supercharged“ war ein voller Erfolg: Wir fanden heraus, wie man mehr Druckertinte verkaufen kann.

Lieferando

Mit Emotional Territories ermittelten wir die Werte, die man ansprechen muss, wenn man Marktführer im Delivery-Markt sein will.

Loctite

Loctite ist eine Klebstoffmarke von Henkel. Wir entwickelte eine TV-Kampagne, die Maßstäbe in Sachen „So stark kann ein Kleber sein“ setzte.

Maredo

Für die Steakhaus-Kette übernahmen wir die operative Marketingleitung und unterstützen alle Marketingaktivitäten – vom Webshop bis zum Community-Management.

Merz Special Dragées

Eine alte Marke von Grund auf neu beleben. Was für eine Aufgabe! Wir entwickelten Geisteshaltung, Key Visuals und Neuprodukt-Ideen.

MKRG

Für die Anwaltskanzlei MKRG ermittelten wir intern und bei Mandanten die optimale Positionierung und leiteten daraus den neuen Auftritt ab.

Moritz Fiege

Die Privatbrauerei Moritz Fiege aus Bochum kann sich mit zielgerichteten Vkf-Aktionen und einer auf das Ruhrgebiet maßgeschneiderten Positionierung gegen die übermächtige Konkurrenz der „Fernsehbiere“ durchsetzen.

Müller Milch

Supersieben entwickelte in einer Workshop-Serie Vermarktungsansätze für das Kernprodukt Buttermilch

Mundfein

Für die Pizza-Delivery-Kette „Mundfein“ entwickelten wir auf Basis qualitativer und quantitativer Marktforschung eine maßgeschneidere Positionierung. Zusätzlich betreuten wir den Social-Media-Auftritt.

NetAachen

Wie macht man mit einem kleinen Budget einen großen Eindruck? Wir entwickelten ein digitales Vermarktungskonzept, das die reichen Konzerne einfach rechts überholte. If you can’t outspend them, outsmart them.

NetCologne

Supersieben berät NetCologne in den Bereichen Positionierung, Value Proposition und Vermarktungsstrategien. Außerdem setzen wir unterschiedlichste Kampagnen um.

Noreiz

Noreiz ist ein Präparat für Neurodermitiker. Wir entwickelten die Positionierung und das Corporate Design. Vor allem aber planten und implementierten wir die digitalen Vermarktungswege.

NTV

Wir wird aus einem Sender eine Nachrichtenmarke? Es beginnt damit, dass man die Motivstruktur der Zielgruppe besser kennt als jeder andere. Mit Emotional Territories konnten wir herausfinden, was Zuschauer, Leser und Surfer wirklich möchten.

Pattex

Jeder kennt die traditionelle Klebstoffmarke aus dem Hause Henkel. Die globale Neupositionierung gelang mit Hilfe von Consumer Connections.

REWE

Für REWE Dortmund entwickelten wir die Strategie für die Entwicklung einer Eigenmarke.

RMS

RMS ist der Vermarkter der deutschen Privatradios. In unserer langjährigen Zusammenarbeit entwickelten wir nicht nur Kampagnen und Events, sondern konnten immer neue strategische Ansätze – wie zum Beispiel die Entdeckung der „Generation Kopfhörer“.

Schroth

Schroth stellt Sicherheitsysteme für die Luftfahrt, den Automobil- und Rüstungsbereich her. Wir entwickelten eine kompetitive Positionierung zur Abgrenzung zum Weltmarktführer und gestalteten die Website dementsprechend neu.

Sista

Sista ist eine Marke von Henkel. Für die „schimmelsicheren“ Silikonfugen entwickelten wir eine spektakuläre Aktion, während der eine komplette Stadt schimmelfrei gemacht wurde.

Sista

Sista is a Henkel brand. We developed a spectacular action for the „mildew-proof“ silicone joints, during which an entire city was made mildew-free.

Somavert

Somavert ist ein Medikament vom Pfizer aus dem Geschäftsbereich Rare Diseases. In diesem extrem sensiblem Umfeld entwickeln wir Ärzte-, Patienten und Mitarbeiterkommunikation.

Stadtenergie

Wie führt man einen neuen Energieanbieter ein, wenn es schon 3.000 alte gibt? Man erforscht, für welche Werte und Emotionen er stehen muss.

Subway

Zum Start von Subway entwickelten wir – damals revolutionär – eine digitale Plattform auf der sich die Franchisenehmer mit individualisierbaren Werbeartikeln versorgen konnten.

Süddeutsche Aktienbank

Wir unterstützten den Launch der Süddeutschen Aktienbank durch intensive Marktforschung und Workshops, aus denen die Positionierung abgeleitet wurde.

Tectix

Tectix ist ein innovativer Anbieter für Ticketing-Systeme. Wir entwickelten einen neuen Auftritt für den Marktstart.

Tesa

Wie arbeiten Profis mit den Produkten von Tesa? Welche Einstellungen verbinden Sie damit? Und gibt es einen Unterschied zwischen deutschen und französischen Malern? In einem der ersten internationalen Emotional-Territories-Projekten konnten wir all diese Fragen beantworten.

Teutoburger Ölmühle

Wie fühlt sich Rapsöl an? Und wie unterscheidet es sich von Olivenöl? Mit Emotional Territories konnten wir es herausfinden und so die Grundlage für eine gezielten Packungs-Relaunch liefern.

Thiocyn Haarserum

Ein Haarwuchsmittel auf der Basis eines der ältesten Moleküle, die es überhaupt gibt. Wir entwickelten die Positionierung, gestalteten die Packung und die Website – und gründeten gemeinsam mit dem Hersteller ein eigenes Startup um den Erfolg selbst in der Hand zu haben.

Thiocyn Haarserum

Ein Haarwuchsmittel, das auf einem der ältesten Moleküle der Welt basiert. Wir haben die Positionierung entwickelt, die Verpackung und die Website gestaltet – und zusammen mit dem Hersteller ein eigenes Start-up gegründet, um den Erfolg selbst in der Hand zu haben.

TK Maxx

Supersieben entwickelte die Einführungstrategie für TK Maxx in den deutschen Markt und erstellte die Kommunikation zur Markteinführung.

Unicredit

Für die Unicredit entwickelten wir Vertriebskonzepte im Bereich Privatkkredite.

VAYU Sense

Superschwer. Superinteressant: Ein künstliche Intelligenz für die Biopharma-Produktion. Wir übernehmen Positionierung und Vermarktung.

Vetten

Vetten Krane ist ein mittelständischer Betrieb, für den wir neue Ansätze im Recruiting entwickelten.

Vodafone

Mit Hilfe von „Consumer Connections“ entwickelten wir die strategische Grundlage für den Bereich mobiles Internet.

VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden

Interessante Frage: Wie kann man eine Bank, die in eine Verbund arbeitet lokal und regional besser vermarkten? Spoiler: Die Lösung fand sich online.

Watchbox

Supersieben begleitete die Neupositionierung des Videoportals (ehemals Clipfish) von A-Z: Positionierung, Content, Name, Gestaltung.

Weihenstephan

Mit Hilfe unseres Tools Emotional Territories konnten wir ermitteln, welche Werte und Emotionen Weihenstephan beim Kunden so begehrlich machen – und wo die Unterschiede zur Konkurrenz liegen.

Wetter.de

Für den Wetterdienst der RTL-Gruppe entwickelten wir eine neue Positionierung

Wüsthof

Für Wüsthof führten wir eine Emotional Territories Analyse durch, die neue Kenntnisse über die Motivation beim Kauf von hochwertigen Kochmessern brachte.

Der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin

Der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin

Der ideale Bundes­kanzler  / die ideale Bundes­kanzlerin

Studienziel

Auch Wahlen werden von Emotionen gesteuert. Wie fühlt sich der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin an?

Untersuchungsmethode

Emotionen kann man messen. Mit unser Tool Emotional Territories sogar extrem genau.

Emotional Territories Prinzip

Emotional Territories erkennt auch die feinsten Emotions-Nuancen.

12 Eigenschaften (Übersicht)

Die Deutschen wünschen sich vom idealen Kanzler / der idealen Kanzlerin 12 Eigenschaften (mindestens).

12 Eigenschaften im Detail

Das sind die Werte und Emotionen, die ein idealer Kanzler / eine ideale Kanzlerin vermitteln muss.

Unterschiede aus Parteiensicht

Anhänger unterschiedlicher Parteien haben ihr eigenes Wunschbild. Hier erfahren Sie, welches.

Fazit

Der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin. So fühlt er / sie sich für die Deutschen an.

Kandidaten-Test

Testen Sie selbst, wie gut (oder schlecht) die aktuellen KandidatInnen in Bezug auf die 12 Eigenschaften abschneiden.