Online Marketing Consultant

Online Marketing Consultant

Ein kluger Kopf, der bereit und in der Lage ist, Ideen umzusetzen.

Online-Marketer sind für uns weder die Nerds, deren zweites Zuhause das Google Merchant Center ist, noch die Buzzword-Generalisten, die nur wissen, dass etwas gemacht werden muss, aber nicht wie. Online-Marketer bei Supersieben entwickeln eigenständig Marketingstrategien über alle Online-Kanäle hinweg und sorgen selbst für deren Umsetzung.

Supersieben ist eine Business-Beratung, die sich auf die Bereiche Marke, Marketing, Geschäftsmodelle – und deren Umsetzung – spezialisiert hat. Unser Ziel ist es, mit wissenschaftlich fundierten Methoden und Tools die Geschäftsergebnisse unserer Kunden signifikant zu verbessern. Dazu brauchen wir Menschen, die analytisches Denken mit einer Hands-on-Mentalität verbinden.

 

Ihr Profil

  • Sie verfügen über ein einschlägiges Studium (Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, …)
    Sie müssen Interesse an technisch komplexen Produkten haben. Wir arbeiten für Kunden aus dem Bereich KI oder Elektromobilität
    Sie lieben Zahlen und können analytisch denken.
    Sie können mit den gängigen Online-Tools arbeiten: Facebook Business Manager, Google Ads etc.
    Sie sind interessant und bereichern unser Unternehmen. Zum Beispiel mit speziellem Fachwissen (Spieltheorie wäre schön) oder außergewöhnlicher Erfahrung (vielleicht sind Sie mit künstlicher Intelligenz vertraut).
    Vor allem aber: Sie sehen Freiheit und Eigenverantwortung als Chance, weil Sie gerne unternehmerisch denken und arbeiten: Top-down – von der Idee bis zur Umsetzung.

Ihre Aufgaben bei Supersieben

  • Entwicklung von Online-Marketing-Strategien: Analyse der Zielgruppen; Berechnung / Bewertung der Rentabilität verschiedener Online-Marketing-Kanäle; Budgetierung der einzelnen Kanäle.
  • Entwicklung von Online-Kampagnen: Entwicklung von zielgruppenspezifischen Botschaften und Verkaufsideen.
  • Umsetzung in allen Online-Medienkanälen: Google, Display, RTA, Social Media Kampagnen, etc.
  • Erstellung von Inhalten. Selbstständig oder mit unseren Kreativteams
  • Auswertung, Überprüfung und Optimierung von Kampagnen
  • Beratung des Kunden in allen genannten Punkten.

Das können wir bieten:

  • Die Perspektive, sich gemeinsam mit unseren Kunden weiterzuentwickeln.
  • Eigenverantwortliches Handeln.
  • Wir sind ein kleines Team, das flexibel miteinander arbeitet und sich gegenseitig unterstützt.
  • Wir haben interessante Kunden, für die wir intelligente Projekte durchführen.
  • Wir gewinnen neue Kunden, denen wir mit unseren außergewöhnlichen Methoden und Ergebnissen helfen.
  • Wir arbeiten mit wissenschaftlich fundierten Werkzeugen.
  • Wir lachen viel bei der Arbeit.
  • Wir haben keine großen Hierarchien. Eigentlich gar keine.
  • Wir zahlen ein faires Gehalt.

Das brauchen wir von Ihnen:

  • Eine kurze, aussagekräftige Bewerbung als PDF an zukunft@supersieben.de.
  • Der Zeitpunkt, wann Sie bei uns starten können.
Kandidaten-Test

Kandidaten-Test

Wie fühlen sich die Kandidaten an?

Hier haben Sie die Chance, die aktuellen KandidatInnen nach den 12 wichtigen „Kanzlereigenschaften“ zu bewerten. Es geht ganz einfach: Setzen Sie die Person, die die jeweilige Eigenschaft am besten erfüllt auf Platz eins. Den / die zweitbesten auf Platz zwei und den oder die, die am schlechtesten zur Eigenschaft passt auf Platz 3. So können Sie Ihr eigenes Ranking erstellen und mit den Antworten der anderen Teilnehmer vergleichen.

Sie finden das spannend und möchten mehr über die Ergebnisse wissen? Oder Sie möchten wissen, wie man Emotional Territories für Ihr Business nutzen kann – auch wenn Sie nicht BundeskanzlerIn werden wollen, sondern nur Marktführer. Dann sollten Sie hier klicken: Das ist interessant. Ich will mehr wissen.

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Kandidaten-Test

Fazit

Fazit: der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin

Es gibt ein Profil jenseits der Fakten

Auch unabhängig von (mehr oder minder) faktischen Inhalten: Wenn man aus der Sicht eines Emotions-Forschers auf den Bundeskanzler / die Bundeskanzlerin schaut, ergibt sich ein klares, wenn auch schwer zu erfüllendes Anforderungsprofil an jeden und jede, die sich um dieses Amt bewirbt.

Generell:

Er/sie muss für Deutschland stehen wollen und sich selbst unter Kontrolle haben.
Persönlichkeit: Er / sie muss ein authentisches Original sein, der Lust auf Neues hat und vermittelt und sich um alles kümmert, ohne zu erdrücken

Arbeit:

Gesucht ist ein gewissenhafter, berechenbarer Powertyp, der / die optimistisch und tolerant ist. Durchaus mit Anspruch und Ehrgeiz, aber auf jeden Fall ein Teamplayer.

Parteibezogene Learnings:

CDU / Grüne

CDU / Grüne

Das gleiche Kanzlerbild

Anhängerinnen von CDU und Grüne haben eine nahezu identisches Wunschbild. Der einzige größere Unterschied besteht beim Wertefeld „Patriotismus“.

CDU

CDU

Mehr Emotionen

CDU-AnhängerInnen sehen das Thema Kanzler / Kanzlerin noch emotionaler als die meisten anderen. Sie wünschen sich von allen Emotionen mehr als Durchschnitt.

Grüne

Grüne

Die meisten Emotionen

Emotionen sind für AnhängerInnen der Grünen besonders wichtig. Vor allem auch in solchen Bereichen, die auf den ersten Blick gar nicht so grün sind.

SPD

SPD

Ausnahmepersönlichkeit

Für die SPD-AnhängerInnen ist der ideale Kanzler  / die ideale Kanzlerin die eigenständige Ausnahmepersönlichkeit, die sich um alles kümmert

Die Linke

Die Linke

Erneuerer

Für die Linken muss der Kanzler / die Kanzlerin das Gefühl des teamfähigen Erneuerers vermitteln.

FDP

FDP

Selbstständigkeit mit wenig Leidenschaft

Hat sich unter Kontrolle, das geringst Maß an Leidenschaft und nicht zu viel vom Kümmerer. So fühlt sich ein Kanzler / die Kanzlerin für die Liberalen an.

AfD

AfD

Hauptsache Partriotismus

AfD-AnhängerInnen wünschen sich von allen Emotionen am wenigsten. Besonders wenig: „Vorbehaltslosigkeit“ und „Innovator“. Nur beim Patriotismus liegen sie über dem Durchschnitt.

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Unterschiede aus Parteiensicht

Unterschiede aus Parteiensicht

Aufgesplittet nach Parteianhängern (Manifestiert durch das Wahlverhalten in der Bundestagswahl 2017) ergibt sich so manche Überraschung, wenn man danach schaut, welche Parteianhänger welche der 12 Eigenschaften öfter oder seltener als der Durchschnitt wünschen. Natürlich sind alle Werte auf hohem Niveau – schließlich geht es um den idealen Kanzler / Kanzlerin. Dennoch sind die Unterschiede mit bis zu 14 Prozentpunkten („Vorbehaltlos“) durchaus bezeichnend.

Angeben sind immer die Ergebnisse die signifikant über oder unter dem Durchschnitt liegen. 

Powertyp (Ø 93,1%)

  • Grüne 96,5% 96,5%
  • CDU 94,1% 94,1%
  • SPD 90,2% 90,2%
  • AfD 90,2% 90,2%

Gewissenhafter Arbeiter / gewissenhafte Arbeiterin (Ø 91,1%)

  • Grüne 95,1% 95,1%
  • CDU 92,7% 92,7%
  • AfD 89,9% 89,9%

Optimist / Optimistin (Ø 88,9%)

  • Grüne 92,1% 92,1%
  • CDU 90,3% 90,3%
  • AfD 83,2% 83,2%

Beharrlichkeit (Ø 85,6%)

  • CDU 89,1% 89,1%
  • Grüne 88,2% 88,2%
  • SPD 82,1% 82,1%
  • AfD 79,7% 79,7%

Vorbehaltlos (Ø 82,1%)

  • Die Linke 88,3% 88,3%
  • Grüne 87,5% 87,5%
  • AfD 74,1% 74,1%

Original (Ø 81,4%)

  • SPD 84,3% 84,3%
  • Grüne 83,9% 83,9%
  • AfD 74,2% 74,2%

Selbstkontrolle (Ø 71,8%)

  • FDP 75,0% 75,0%
  • SPD 74,0% 74,0%
  • Die Linke 69,4% 69,4%

Patriot / Patriotin (Ø 71,7%)

  • CDU 78,9% 78,9%
  • AfD 74,0% 74,0%
  • Grüne 66,2% 66,2%

Kümmerer / Kümmerin, die nicht erdrückt (Ø 62,7%)

  • CDU 65,9% 65,9%
  • SPD 64,8% 64,8%
  • FDP 58,5% 58,5%
  • AfD 55.0% 55.0%

Innovator (Ø 62,1%)

  • Die Linke 67,8% 67,8%
  • Grüne 65,3% 65,3%
  • AfD 53,9% 53,9%

Leidenschaft (Ø 52,5%)

  • CDU 58,1% 58,1%
  • AfD 45,9% 45,9%
  • FDP 44,9% 44,9%

(Kein) Einzelkämpfer (Ø 20,4%)

  • SPD 24,3% 24,3%
  • Die Linke 23,7% 23,7%
  • FDP 15,3% 15,3%
  • Die Grüne 15,2% 15,2%

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Kandidaten-Test

12 Eigenschaften im Detail

Die 12 Eigenschaften im Detail

Was genau verbirgt sich hinter den einzelnen Wertefeldern? Um sie besser zu verstehen, ist es wichtig, die genaue Zusammensetzung zu kennen. Ein Blick in die Details hilft dabei weiter.
Gewissenhafter Arbeiter / die gewissenhafte Arbeiterin

Für die Deutschen ist die Bundeskanzlerin / der Bundeskanzler im Kern ein zuverlässiges Arbeitstier. Diese Eigenschaft ist sehr, sehr wichtig: Die an diesem Wertefeld beteiligten Begriffe erfahren eine Zustimmung von 91,9%.

Wer das höchste Regierungsamt innehaben möchte, muss im berechenbar sein (Berechenbarkeit = Verlässlichkeit + Logik). Man wünscht keine irrationale, sprunghafte Nummer 1 an der Regierungsspitze.

Ergänzt um Fairness als Kombination von Respekt und Gerechtigkeit entsteht so das Wunschbild des fleißigen Arbeiters der/die gut mit den Menschen umgeht.

Dazu kommt noch ein übergeordneter Aspekt, den wir „Systemrelevanz“ genannt haben: Der Regierungschef/die Regierungsschefin soll auch von Verantwortung und Ordnung geprägt sein.

Anmerkung: Der erste Arbeitstitel für dieses Wertefeld war „der Anti-Trump“, denn es beinhaltet alles, wofür der ehemalige US-Präsident nicht stand:

Man will keinen irrationalen, unverlässlichen Amtsinhaber, der seine / ihre Zeit lieber auf dem Golfplatz verbringt, andere unfair und respektlos behandelt und prinzipiell die bestehende Ordnung auf den Kopf stellt.

Powertyp

Auch dieses Wertefeld ist enorm wichtig. Mit einem Durchschnittswert von 93,1% gehört dieses Wertefeld zu den stärksten, die wir mit Emotional Territories je gemessen haben. Der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin weiß was er/sie will und geht mit voller Kraft zur Sache.

Optimist / Optimistin

Die Deutschen wünschen sich keine verzagten Schwarzseher an der Spitze. Probleme sollen mit Mut und Zuversicht (=Optimismus) angegangen werden. Ein Kanzler/eine Kanzlerin soll Hoffnung ausstrahlen.

Anmerkung: Auch hier ist die Abgrenzung interessant. Die Schwarzmaler werden zwar viel gehört, aber offensichtlich nicht viel geliebt.

Vorbehaltlos

Ein weiteres Feld, das beschreibt, wie sich der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin arbeitet: Eine überwältigende Mehrheit wünscht sich eine hingebungsvolle Person an der Spitze, also jemanden der voll in der Aufgabe aufgeht. Allerdings darf das nicht zu einem Tunnelblick führen. Hier zeigt sich die Stärke von Emotional Territories: Hingabe wird in Verbindung mit Toleranz gesehen. Zwei Begriffe, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, sich aber gut ergänzen: Man wünscht sich sowohl extreme Zuwendung als auch Offenheit.

Kein Einzelkämpfer / keine Einzelkämpferin

Auch niedrige Zustimmungswerte zu einzelnen Items enthalten eine wertvolle Aussage. Werte und Emotionen wie Angst (15,6%), Einsamkeit (21,2%) oder Rebellion (24,6%) werden weniger mit dem idealen Kanzler / der idealen Kanzlerin verbunden. Man wünscht sich keinen verlorenen, verzagten Gegen-den-Strom-Schwimmer. In der Verbindung der Werte ergibt sich das Wunschbild des „Nicht-Einzelkämpfers“. Dies lässt sich im Umkehrschluss so verstehen, dass ein Bundeskanzler bzw. eine Bundeskanzlerin nicht nach dem Motto „It’s lonely at the top“ agieren soll, sondern sich als Teamplayer versteht.

Beharrlich

Dass der Bundeskanzler / die Bundeskanzlerin kein Jammerlappen sein darf, ist den Deutschen durchaus bewusst. Jeweils mehr als 85% wünschen sich Ehrgeiz und Hartnäckigkeit vom Regierungschef / der Regierungschefin.

Original

Während die bisherigen Wertefelder auf die Arbeit bzw. den Arbeitsstil des Bundeskanzlers / der Bundeskanzlerin bezogen werden können, beschreiben dieses und die folgenden Felder eher seine / ihre Ideal-Persönlichkeit. Im Kern steht dabei der Wunsch nach einem authentischen Original: Gewünscht sind Eigenschaften wie Freude, Herzlichkeit, Humor und Natürlichkeit. Das fühlt sich nach jemandem an, mit dem man Pferde stehlen kann.

Besonders interessant ist, dass all diese „Kumpel-Werte“ durch den Wert „Freiheit“ ergänzt werden. Wahrscheinlich lässt sich das am besten so interpretieren: Trotz aller Kumpelhaftigkeit bleibt der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin ideale Kanzler eine eigenständige Persönlichkeit, die sich nicht anbiedert.

Der Kümmerer / die Kümmerin, die einen nicht erdrückt

Interessant bei diesem Wertefeld ist, dass es aus zwei Teilen besteht, die sich gegenseitig ergänzen. Zum einen findet man eine Kombination klassischer „Wohlfühlwerte“ wie Freundschaft, Liebe und Geborgenheit. Hier erkennt man den Wunsch nach dem umarmt werden. Ergänzt wird der Wunsch nach Nestwärme durch eine interessante Kombination von Spaß und Entspannung, die man durchaus als Lockerheit interpretieren kann. Die Fürsorglichkeit darf offensichtlich nicht in eine Bemutterung bzw. Bevormundung ausarten.

Ein bisschen „Easy going“ ist durchaus gewünscht.

Leidenschaftlichkeit

Der ideale Kanzler / die ideale Kanzlerin soll nicht unbedingt ein heißblütiger Gefühlsmensch sein. Werte wie Lust, Sinnlichkeit und Unbeschwertheit, die dieses Wertefeld ausmachen erfahren eine eher durchschnittliche Ausprägung zwischen 43% und 60%. Werte um die 50% lassen sich in zwei Richtungen interpretieren: Zum einen kann es bedeuten, dass das jeweilige Item nicht relevant ist und bei der Ja-Nein-Abfrage mehr oder minder zufällig die eine oder andere Antwort gegeben wird. Zum anderen könnte es auch heißen, dass die jeweiligen Items extrem polarisieren. Aus dem Zusammenhang erscheint die erste Interpretation wahrscheinlicher: Für einen Regierungschef ist Sinnlichkeit und Lust wahrscheinlich eher irrelevant.

Innovator / Innovatorin

Anders sieht das bei diesem Wertefeld aus. Hier gibt es zwar auch Werte um die 50% (Fantasie und Spontanität). Sie sind aber jeweils um Werte ergänzt, die deutlich darüber liegen (Abwechslung 64% bzw. Neugier 73,7%) So entstehen zwei Aspekte: Spontanität und Abwechslung ergänzen sich zu Vielfalt – also einer Abkehr vom Einerlei. Gleichzeitig gibt es den Wunsch nach dem Entdecker-Typen, manifestiert durch die Kombination von Neugier und Fantasie.
Alles in allem: Der Regierungschef / die Regierungschefin muss eine antreibende Persönlichkeit sein.

Selbstkontrolle

Ein Kanzler / eine Kanzlerin ist natürlich Teil einer Regierungs- und Parteimaschinerie, eingebunden in nationale und internationale Netzwerke. Dennoch – oder vielleicht deswegen – wünschen sich die Deutschen vom idealen Kanzler / der idealen Kanzlerin eine zunächst sehr merkwürdige anmutende Kombination von Eigenschaften: Die Verbindung von Selbstbestimmung (73,8%) mit Sparsamkeit (69,7%). Wir erklären das so: Ein Regierungschef / eine Regierungschefin muss sich in jeder Form unter Kontrolle haben. Dazu gehört nicht nur die klassische Selbstbestimmung, sondern auch ein kontrollierter Umgang mit den Mitteln der Macht – sprich: dem Umgang mit Steuergeldern. Unkontrollierte Ausgabenfreude passt offensichtlich weder zur Situation noch zur Person.

Patriotismus

Als letztes Wertefeld und gleichsam die oberste Ebene des Emotionsgeflechts steht das Wertefeld „Patriotismus“. Gerade angesichts wachsender nationalstaatlicher Bewegungen auf der ganzen Welt muss man dieses Feld genau verstehen.

Es teilt sich in zwei wichtige Komponenten. Zum ersten den Bereich „Herkunft“, der aus den sehr hoch bewerteten Items Tradition (71,8%) und Heimat (84,7%) besteht. Hier erkennt man viel vom klassischen Konservatismus wieder. Dieser Wert muss aber nicht zwangsläufig ein Widerspruch zum Wertefeld 10 „Innovator“ sein, sondern beschreibt eher die grundsätzliche Verortung des Kanzlers / der Kanzlerin. Man muss in diesem Zusammenhang an das Bismarckwort der „vaterlandslosen Gesellen“ denken. Das sollte der Kanzler die Kanzlerin eben auf keinen Fall sein. Er sollte in hohem Maß seine Verwurzelung im Hier und Jetzt fühlen lassen.

Zweiter Aspekt des Patriotismus ist die Kombination aus den Werten „Status“ ( 64,3%), Überlegenheit (62,3%) – von uns zu „Prestige“ zusammengefasst mit Wert „Stolz“ (75,4%). Diese Mischung könnte relativ leicht ins nationalistische driften. Allerdings muss man erkennen, dass die Werte „Status“ und „Überlegenheit“ zwar überdurchschnittlich aber nicht extrem ausgeprägt sind. Der Stolz leitet sich also weniger aus einem Überlegenheitsgefühl als aus dem Status. Wir sind toll – ohne zu sagen, dass wir toller sind als andere. Auch hier hilft vielleicht die Parallele zu einem historischen Satz: „Wir sind wieder wer“ in diesem Fall vielleicht eher „Wir sind wer“.

Zusammengefasst: man erwartet vom Kanzler Stolz auf den durchaus herausgehobenen Status – wie immer man den auch bewertet.