Gute Vorsätze – und wie man sie wahr macht.

Unsere Überzeugung

Alle Jahre wieder will jeder ein besserer Mensch werden. Das ist toll. Denn nur wer besser werden will, kann es auch wirklich. Unser Job als Business-Berater ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Darum haben wir uns über gute Vorsätze Gedanken gemacht – und darüber, wie man sie wahrmachen kann. Also: Wie kann man abnehmen und reich werden? Am besten so:

Endlich schlanker werden

Wer rechnen kann, kann auch
abnehmen.

Um dauerhaft abzunehmen, muss man den Tatsachen ins Auge sehen. Als „Business-Engineers“ liegt uns das. Fakt: Einfach „abschwitzen“ hilft genau bis zum nächsten Durst. Man muss schon ran an den Speck. Der Körper nutzt ihn (den Speck) übrigens, um Energie zu speichern. Ziemlich viel Energie. Je nachdem, auf welche Quelle man sich beruft, speichert so ein Kilo Speck 29.000.000 Joule. Genug, um damit eine Schokoladentafel 29.000 km hochheben.

Speck. 1 Kilo hat ca. 7.000 Kalorien

Speck. 1 Kilo hat ca. 7.000 Kalorien

Der Einfachheit und des guten Gewissens halber rechnet man in kJ – dann sind es „nur noch“ 29.000. Noch angenehmer erscheint die Zahl in die Einheit kcal (vulgo: Kalorien) umgerechnet: Übersichtliche 7.000 Kalorien stecken in jedem Kilo. Wer also 10 Kilo Speck loswerden will, muss – und da führt kein Weg daran vorbei, es sei denn man geht zum Schönheitschirurgen – 70.000 Kalorien mehr verbrauchen als er oder sie zu sich nimmt.

Wie viele Kalorien man zu sich nimmt, verraten die vielen Kalorienrechner (hier, hier oder hier zum Beispiel) Aber wie viele davon (von den Kalorien, nicht den Rechnern) verbraucht man? Hier helfen die 4 Grundrechenarten. Zunächst einmal die Multiplikation. Grob gerechnet, verbrauchen Sie für Dinge wie Atmung, Verdauung, Herzschlag, Gehirntätigkeit usw. eine (1!) Kalorie pro kg Körpergewicht pro Stunde. Wenn Ihr Normalgewicht (können Sie  hier herausfinden) z. B. 75 Kilo beträgt, so haben Sie einen Grundumsatz von 75 x 24 = 1.800 Kalorien am Tag.

Mehr Verbrauch geht (von Krankheiten, Schwangerschaften und Stillen einmal abgesehen) nur durch Aktivität.  Wer hauptsächlich rumsitzt und Computermäuse bedient, verbraucht bei dieser „Aktivität“ 20% mehr als bei völliger Untätigkeit. Wer körperlich anstrengend arbeitet – als Holzfäller zum Beispiel – braucht das Doppelte an Energie und mehr. Nun sind die wenigsten unter uns Holzfäller. Also muss man davon ausgehen, dass für die meisten 75-Kilo-Beispiel-Personen 2.000 Kalorien vollauf genügen. Das reicht übrigens für ganz schön viel gutes Essen. Aber nicht zum Abnehmen.

Um weniger zu werden, müssen Sie Ihre Kalorienbilanz (Kalorienzufuhr minus Kalorienverbrauch) auf 70.000 in die Miesen bringen. Am radikalsten wären 35 Tage Nulldiät. Oder 35 Tage Holzfällen (aber ohne Holzfäller-Steaks). Beides fällt wahrscheinlich aus. Deshalb ein ganz pragmatischer Tipp von Supersieben: Ein ordentliche Latte Macchiato hat fast 200 Kalorien. Genau so wie 36 Gramm Schokolade. Oder 6-8 Butterkekse. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Jeder findet jeden Tag die Möglichkeit, 200 Kalorien weniger zu sich zu nehmen, ohne verhungern zu müssen. (Bzw. 200 Kalorien mehr zu verbrauchen, ohne gleich die Axt auszupacken) Ganz gut erklärt wird das ganze hier. Und jetzt zum letzten Mal rechnen: 200 Kalorien x 365 Tage sind 73.000 gesparte Kalorien. So verschwinden die 10 Kilo Speck im Laufe des nächsten Jahres 2014.

Reich werden

Reich werden ist eine Frage
der Geisteshaltung

33.773! So viele Bücher, Hörbücher usw. bietet Amazon zum Thema „Reich werden“ (Stand 13.12.13). Ohne alle oder, um ganz ehrlich zu sein auch nur eins davon gelesen zu haben: Der Einzige, der von diesen Tipps reich wird, ist der, der sie gibt – und natürlich Amazon. Wir finden mehr Ratschläge dieser Art sind nicht nötig, deshalb wenden wir uns – ganz die Business-Beratung, die wir sind – lieber den Grundsätzen des Problems zu.

Reichtum

Reichtum. Eine Frage von Geisteshaltung

Was meint eigentlich jemand, der – zu Neujahr oder sonst einem Zeitpunkt – den Vorsatz fasst, reich zu werden? Sprechen wir über 100 €, 100.000 € oder 100.000.000 €? Studien, die es zu dieser Frage gibt, haben gezeigt, dass Reichtum nicht absolut gemessen werden kann. Beim Streben nach Glück ist relativer Reichtum (im Vergleich zu Ihrem Umfeld bzw. im hypothetischen Vergleich Ihres zukünftigen Ichs mit Ihrem momentanen) hilfreicher als absoluter. Den Klassiker zu diesem Thema von Robert Easterlin finden Sie hier. Das ist nachvollziehbar. Wer schon mehrfacher Millionär ist, wird ein Plus von 100.000 € nicht als übermäßig motivierendes Ziel empfinden. Eher als zu erledigende Pflichtübung. Der Normalverdiener, der sich sein zukünftiges Ich mit zusätzlichen 100.000 € auf dem Konto vorstellt, wird dieselbe Summe ganz anders bewerten.

Fazit: Reich werden heißt, einen signifikanten Wandel im finanziellen Status Quo bewirken. Wie signifikanter Wandel funktioniert, damit kennen wir uns wirklich aus. „Ein Ruck und kein Rückchen“ ist nicht umsonst der Anspruch, mit dem wir im Auftrag unserer Kunden zu Werke gehen.

Darum hier unser einziger Tipp zum Thema „Reich werden“: Wer einen Ruck will, sollte nicht darauf warten, dass dieser von alleine passiert. Den Ruck muss man wollen. Und die Konsequenzen aus diesem Wollen ziehen. Damit wird reich werden zu einer Frage der Geisteshaltung: Bin ich willens und in der Lage, den Status Quo in Frage zu stellen? Glaube ich daran, dass ich etwas ganz anders machen muss, um etwas ganz anderes (Reichtum) zu erreichen? Die wenigsten können das. Denn es ist leichter, weiter zu machen wie bisher und mit dem Ergebnis unzufrieden zu sein, als sich selbst in Frage zu stellen und zu sagen, „So kann’s nicht weitergehen“. Als leuchtendes Beispiel sei hier der in Armut lebende Uhrmacher Matthias Hohner genannt („… manchmal legte ich mich in den Schatten eines Baumes und weinte über mein Schicksal …“) Nachdem er aufgehört hatte zu weinen, schmiss er die Uhrmacherkarriere hin und begann Mundharmonikas zu bauen. 3 Jahre vor seinem Tod beschäftigte Hohner 1.000 Mitarbeiter und war die Nummer 1 im Markt. (Mehr dazu hier)

Alle (alle!) Erfolgsgeschichten haben diesen gemeinsamen Anfang: Ich muss den Status Quo ändern. Ich muss bereit sein, anderen Input zu akzeptieren, wenn ich anderen Output erwarte. Es gibt Millionen von Varianten (offensichtlich mindestens 33.773) wie diese Geschichten weitergehen können. Aber der Anfang ist gleich. Das gilt auch für Ihre Geschichte vom reich werden. Egal, ob das nun Ihren persönlichen Reichtum betrifft oder die signifikante Veränderung, die Sie für Ihre Marke und Ihr Business suchen.

In diesem Sinne: Freuen Sie sich auf 2015 und falls Sie Hilfe beim Ruck brauchen: Gerne.